Mosonmagyaróvár

Die Stadt liegt an der Grenze zu Österreich direkt an der "M1 (Ungarn)" Autobahn M1 sowie an der "Ostbahn (Österreich)" Eisenbahnstrecke Wien–Budapest. Durch die Stadt fließt die Leitha, ein südlicher Nebenfluss der "Donau" Donau. Die Leitha mündet zwischen Moson und Magyaróvár westlich der "Kleine Schüttinsel" Insel Szigetköz (Kleine Schütt) in die Kleine Donau.

Mosonmagyaróvár ist einer der 16 historischen Städte Ungarns. Die Zeit ihrer Gründung ist auf die Römerzeit zurückzuführen. Aus touristischer Hinsicht wurde die Stadt als Tor der Schüttinsel bekannt, aber der Durchreise-, Einkaufs- und Zahntourismus ist auch von großer Bedeutung. 
Aus touristischer Sicht hat  hat das Thermalbad von Mosonmagyaróvár vielleicht die größte Anziehungskraft. Infolge seiner chemischen Zusammensetzung eignet sich das Heilwasser für die Behandlung mehrerer Krankheiten wie Knochen- und Gelenkbeschwerden, Entzündungen, oder Magen- und Darmbeschwerden.
Neben den vielen Donauzweigen machen die zahlreichen Kiesgrubenteiche, die einen guten Fang versprechen, die Schüttinsel zu einem wahrhaftigen Paradies für Angler.


Die Óvárer Burg wurde auf den Überresten der römischen Siedlung, im 13. Jahrhundert mit einem mehrfach umgearbeiteten Grundriss erbaut. Nach dem Niederschlag des Rákóczi Freiheitskampfes verlor die Stadt ihre militärische Bedeutung. 1818 gründete der Fürst Albert Kasimir von Sachsen-Teschen, der Schwiegersohn von Maria Theresia, ein landwirtschaftliches Privatinstitut mit Hochschulcharakter in dem Gebäude. Dessen Rechtsnachfolger ist die sich im Gebäude der Burg befindende Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Westungarn. Im inneren Burghof ist die Büste und die Gedenksitzbank des Dichters Nikolaus Lenau zu sehen, der 1822-23 Student der Akademie war. Im Gebäude der Universität kann man auch das institutshistorische Museum besichtigen. Vor dem Gebäude der Burg sind Denkmäler des 1. und 2. Weltkrieges und von 1956 zu sehen.


Über den Mühlen-Arm der Lajta (Leitha) wurde die einstige Herrschaftsmühle erbaut, die seit 1648 bis in die 1980er Jahre in Betrieb war. Ein Teil der sich unter Renovierung befindenden Gebäudegruppe ist die ehemalige Bierbrauerei. 
Auf dem Deák Platz steht die 1744 errichtete Nepomuki Szent János (Sankt Johann von Nepomuk) Statue, die eine der bedeutendsten Barockdenkmäler unserer Stadt ist. Auf diesem Platz ist das einstöckige Gebäude des Habsburger erzherzoglichen Schlosses zu finden, auf dessen Balkon man die Gedenktafel des Besuches von Kossuth Lajos angebracht hat. Neben dem Palastgebäude Auf der Hauptstrasse befindet sich die erste Mittelschule der Stadt, das 1739 gegründete Piaristen Gymnasium und Ordenshaus. Auf der anderen Seite der Hauptstrasse (die ehemalige Deutsche Strasse) sind mehrere Barockwohnhäuser zu finden, mit stimmungsvollen Innenhöfen. 
Zu diesen gehört auch der älteste Gasthof der Stadt das Fekete Sas Hotel und Restaurant (zum Schwarzen Adler).Das heutige Rathaus, bis 1924 Komitatshaus, wurde 1892 in Neorenaissancestil erbaut. Die Gedenktafel an der Wand zeugt von der Rolle der Stadt während der Napoleonskriege. An der Fassade ist das Wappen des Komitates Moson zu sehen. 
Das Schmuckstück der Hauptstrasse ist das Cselley–Haus. 
Das Gebäude mit gotischen Merkmalen erhielt seine heutige Form während des Umbaus im 1977-78. Im Museum können die industriegeschichtliche Ausstellung des Hansági Museums, sowie die Gyurkovics Sammlung, im Keller mit Tonnengewölbe das Lapidarium aus der Römerzeit besichtigt werden. 
Am alten Rathaus vorbeigehend, an dem eine Gedenktafel von István Széchenyi zu finden ist, kommen wir zum Szt. László (Ladislaus der Heilige) Platz. 

Das Schmuckstück des Platzes ist die St. Gotthard Pfarrkirche, die im 18. Jahrhundert gebaut wurde. Barockes Innere charakterisiert die Kirche mit einem Schiff, ihre Unterkirche ist die Begräbnisstätte des Erzherzogs Habsburg Frigyes (Friedrich) und seiner Gattin. Die im Jahre 1993 aufgestellte Statue von Ladislaus des Heiligen ist ein Kunstwerk von Ferenc Lebó. In der Fussgängerzone, in der Magyar Strasse kommen wir zur neogotischen evangelischen Kirche. Die Gedenktafel des protestantischen Predigers Gál Huszár schmückt das Kircheninnere. Im 2004, zum 650 jährigen Jubiläum wurde gegenüber der evangelischen Kirche der Europa-Stein, ein Werk von Benedek Nagy eingeweiht. 
An der Kreuzung der Hauptverkehrswege, am auf dem Régi Vámház (Altes Zollhaus) Platz errichteten Fahnenpark und dem Stadtkrankenhaus vorbeigehend kommen wir zum Hansági Museum, vor dem die Gedenkstatue des Freiheitskampfes 1848 steht. Das klassizisierende Gebäude des Museums wurde bis zum Jahr 1912 errichtet. Das Museum beherbergt heute eine ständige Ausstellung, die die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung vorstellt. Entlang der Szt. István király (König Stephan der Heilige) Strasse, in Richtung Moson erblicken wir die von Bálint Szeghalmi, im Stil der Holzkirchen von Siebenbürgen gebaute reformierte Kirche, deren Einweihung 1940 stattfand. 
In Moson (Wieselburg) findet man unter der Szt. István király (König Stephan der Heilige) Strasse 123. das Geburtshaus des Violinkünstlers und Musikpädagogen Károly Flesch, sein Andenken wird an der Wand des Hauses vom Relief von Tibor Rieger aufbewahrt. Der seinen Namen tragende internationale Violinwettbewerb findet jedes vierte Jahr in unserer Stadt, in dem nach ihm benannten Kulturhaus statt. 
Die Pfarrkirche von Nepomuki Szent János (St. Johann von Nepomuk) ist ursprünglich ein Barockgebäude, das Anfang des 20. Jahrhunderts umgebaut wurde, seine Innenausstattung stammt aus der damaligen Barockzeit. Vor ihr steht ein Steinkreuz, in der deutschsprachigen Aufschrift wird das Datum 1836 erwähnt. Am 20. August 2000, zur Ehre des Millenniums wurde die Statue von St. Stephan, das Kunstwerk von Ferenc Lebó eingeweiht. 


Im Ipartelep, auf dem Gyásztér (Trauerplatz) wurden zur Erinnerung an die Opfer des Salvenfeuers am 26. Oktober 1956. Speerhölzer errichtet. Hier steht auch ein Dreigestaltkomposition, ein Werk von Tibor Riegler.

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Wittmann Park
  • Flexum Thermal Heilbad
  • institutshistorische Museum
  • Feuerwehrmuseum

Ausflugmöglichkeiten

  • Győr
  • Lébény
  • Dunakiliti
  • Sopron und Umgenubg
  • Pannonhalma
  • Neusiedler-See
  • Parndorf
  • Wien
  • Bratislava
 
Aqua Verwöhntage

 

4 Übernachtungen

 

 

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Hotel

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Das Hotel befindet sich in der Nähe des Zentrums, hinter dem Thermalbad. Das Thermalwasser des Thermalbades ist ein anerkanntes Heilwasser, welches zu den fünf, am besten wirkenden europäischen Wässern seiner Art zählt.

Wellness

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Das hauseigene Thermalbecken, finnische Sauna und Infrarotkabine erwarter Ihre Gaeste jeden Tag zwischen 06.00 – 20.00 Uhr.

Thermalbad

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Für die Popularität unseres Bades ist nichts kennzeichnender als die Tatsache, dass die Hälfte unserer Gäste aus dem Ausland ankommen.